9. März 2020
Konzert für Violoncello und Orchester
(Uraufführung)
Staatsorchester Braunschweig
9. März 2020
Konzert für Violoncello und Orchester
(Uraufführung)
Staatsorchester Braunschweig
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10. November 2018
TODESFUGE (nach Paul Celan) anläßlich Memorial Reichspogromnacht
Staatsorchester Braunschweig
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neue CD-Produktion in 2013:
D I E R E I S E
Prosadichtung: Wolf Peter SchnetzGesang, Rezitation, E-Git./Stick, Synthesizer, Percussion
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Dienstag, 26. Mai 2009, 20 Uhr
Antiquariat Buch & Kunst, Braunschweig/Kasernenstr. 12
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Quelle: Braunschweiger Zeitung, 02.07.2010, von Andreas Berger
„Die Hörer intellektuell fordern und emotional fördern“, so umriss der lange Zeit in Braunschweig wirkende und 2006 hier gestorbene Komponist Dieter Salbert sein künstlerisches Anliegen. Hört man die seinem Schaffen gewidmete CD des Braunschweiger Ram-Labels, kann man diese doppelte Optik gut nachempfinden. Sie dokumentiert Werke der 70er und 80er Jahre.
Der als Braunschweiger Kapellmeister wohlbekannte Gerd Schaller etwa hat mit den Münchner Bachsolisten die sieben Trakl-Gesänge „Natur und Frieden“ von 1984 eingespielt, eine fast romantische Komposition, in der das Streichorchester wunderbar Naturstimmungen zaubert. Davon hebt sich Katherina Müllers herrlich blühender und textverständlicher Sopran ab, der Trakls Verse von Vergänglichkeit so innig wie traurig darlegt. Natürlich gibt es auch atonales Glissieren und energisches Zupfen oder Vibrieren der Streicher sowie Tonsprünge der Stimme in den „Träumen“, alles aber getragen von emotionaler Klangrede. Grandios.
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Der Berliner Komponist Dieter Salbert, der von 1975-2006 in Chansons Braunschweig lebte, hat nicht nur die sog. E-Musik mit einem großen, vielfältigen Œuvre bereichert, sondern beherrschte auch das Genre „Chansons und Songs“ meisterhaft.
Für das Staatstheater Braunschweig vertonte Salbert im Jahre 1978 Balladen Gedichte des russisch-österreichischen Schriftstellers Jura Soyfer (1912-1939), die damals (wie noch heute) aktuelle Mißstände wie Hunger, Krieg, Unmenschlichkeit, Nazi-Terror beinhalten. Neben aller Tragik tragen sie auch eine Spur von kabarettistischem Flair: beides weiß Salbert in seinen Chansons musikalisch aufzugreifen und noch zu steigern.
Im Jahr 1977 entstanden ebenfalls für das Staatstheater Braunschweig „16 Balladen und Bänkellieder“ des Schriftstellers Klabund (1890-1928), deren Altberliner Charme, freche Erotik und einfühlsame Schlichtheit von durch Salberts Musik zu musikalischen Preziosen werden. Dann gibt es noch äußerst originelle Balladen und Parodien, in denen Dieter Salbert Salbert seinen tonalen Chansonstil mit avantgardistischem Flair aufmischt, kurioserweise läßt er sie auf alten Instrumenten wie Drehleier und Portativ begleiten: Balladen des mittelalterlichen Dichters François Villon sowie Moritaten von Theodor Fontane, illustriert durch Bildtafeln des Braunschweiger Graphikers Jürgen Peters.
Die Sängerin Alrun Zahoransky interpretiert diese Chansons mit ihrer wandlungsfähigen und expressiven Stimm- und Gestaltungspalette. Der bekannte vielseitige Pianist Thomas Bode ist dabei ihr optimaler
Begleiter am Klavier.
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Festival „Zeit für Neue Musik“ Bayreuth (13.-22. 6. 08)
15. Juni 2008, 19.3o: Kammermusiksaal Steingräberpassage 1
Helmut W.Erdmann, Flöten/Live-Elektronik
Helmut Bieler, Klavier
Kritik: Nordbayerischer Kurier, 18. Juni 2008 (Download: PDF)
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NATUR und FRIEDEN –
sieben Gesänge für Sopran und Streichorchester
nach Gedichten von Georg Trakl
Produktion im Bayerischen Rundfunk-Studio Franken
26./27. Februar 2008 mit Katherina Müller (Berlin), Sopran,
den Münchner Bachsolisten, Dirigent: Gerd Schaller
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Kammerkonzert im Apollo-Saal 17. April 2007
Violoncello: Sennu Laine – Kontrabass: Esko Laine
Dieter Salbert: Saitenspiele
(Bote & Bock Boosey & Hawkes Berlin)
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33. Festival NEUE MUSIK IN LÜNEBURG – 22. 10. 2007:
In memoriam Dieter Salbert – Komponistenportrait
mit Helmut Bieler (Klavier) und Helmut w.Erdmann (Flöten, Live-Elektronik)
– Episoden (1975) Piccolo- und G-Flöte, Klavier
– Nachtflug (1977) Bass-Flöte/Live-Elektronik, Tonband
– Biograghie einer unruhigen Stunde (Klavier solo)
– Der Spieler (1991) Flöte, elektronische Klänge
– Wie schön leuchtet der Stern (1973) Flöte, Klavier, Tonband
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